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weitere ausgewählte Bücher |
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Nick McDonell: Zwölf. Roman. ISBN: 3-462-03228-3 KIWI Taschenbuch 7,90 EUR |
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unsere Rezension: "Er braucht sich eigentlich noch nicht zu rasieren; ab und zu vielleicht einmal in der Woche, fährt er sich mit einem Rasierapparat übers Gesicht, wobei er um die Pickel einen Bogen macht und auf Rasiercreme verzichtet." Sehr junge, sehr reiche Erwachsene probieren sich aus: der Protagonist
White Mike als Drogendealer, die schöne Sara als Gastgeberin einer
Superparty etc. Klappentext: White Mike ist clean. Er raucht nicht, er trinkt nicht, er kifft nicht.
Aber er ist ein erfolgreicher Drogendealer. White Mike war gut in der
Schule, auch wenn die Schulzeit seit sechs Monaten vorbei ist. Und obwohl
sich manche Leute fragen, waser eigentlich die ganze Zeit treibt, kümmert
es keinen, dass sich White Mike ein Jahr Auszeit nimmt, bevor er dann
aufs College geht. Vielleicht aber auch nicht. White Mikes Kunden sind
Highschool-Schüler, die in den Schulferien gegen die Langeweilekämpfen
und dabei viel Geld ausgeben. Während ihre erfolgreichen Eltern im
Urlaub oder auf Geschäftsreisen sind, feiern sie in deren New Yorker
Villen und Luxusapartments Sex- und Drogenpartys. Es ist kurz nach Weihnachten,
und Silvester soll die größte Party aller Zeiten stattfinden
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Kara, Yade: Selam Berlin. ISBN: 3-257-23391-4
9.90 EUR |
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unsere Rezension: Hasan Kazan und seine Familie leben seit Jahren zwischen zwei Welten:
mal in Berlin, wo der Vater ein kleines Reisebüro in Kreuzberg betreibt,
als auch in Istanbul, das die Mutter Berlin vorzieht, wo Hasan und sein
Bruder auf die deutsche Schule gehen. Über die Autorin: Yadé Kara, geboren 1965 in Cayirli (Türkei), studierte Anglistik
und Germanistik. Sie arbeitete als Scahuspielerin, Lehrerin, Managerin
und Journalistin in Berlin, London, Istanbul und Hongkong. Zur Zeit lbt
sie in Berlin. "Selam Berlin" ist ihr erster Roman. |
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Die Geschichte der Wolken |
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Enzensberger, Hans M.: Die Geschichte der Wolken. 99 Meditationen. 149
S. Gebunden.
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Verlagswerbung: Hans Magnus Enzensberger schaut in diesen 99 Meditationen genau hin: Die Wolken sind ihm Fremdes und Gleichnis menschlichen Lebens. Er hält das einzelne Kleine, das Flüchtige fest und gibt ihm die Würde des Moments; und er fragt nach dem Ewigen, sucht das Gesetz, in dem Geborenwerden und Sterben nur zwei Seiten des Vergänglichen sind. »Das Ende der Welt kommt ohne Beobachter aus«, heißt es, aber so lange läßt Enzensberger sich die Neugier nicht nehmen. Und nicht die Gelassenheit, sich mit einer Spezies zu beschäftigen, von der eines feststeht: »daß sie uns überleben wird/um ein paar Millionen Jahre/hin oder her«. Eine Minute lang nicht hingeschaut,
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Kehlmann, Daniel: Ich und Kaminski. Roman
18,90 EUR |
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Mit kleineren Gelegenheitsarbeiten schlägt sich Sebastian Zöllner nach seinem Kunstgeschichtsstudium so durch, aber nun hat er einen ganz großen Fisch an der Angel: Er schreibt die Biographie des Malers Kaminski, der, entdeckt und gefördert einst von Matisse und Picasso, durch eine Pop-Art-Ausstellung, seine dunkle Brille und die Bildunterschrift "Painted by a blind man" weltberühmt wurde. Inzwischen lebt Kaminski zurückgezogen in den Alpen und ist ein wenig in Vergessenheit geraten. Soll die Biographie noch rechtzeitig zum Ableben fertig werden, und dieser Termin läßt natürlich größere Aufmerksamkeit erwarten, dann ist Eile geboten. Zöllner, der zunächst mit alten Freunden und Feinden, mit Sammlern und Galeristen gesprochen hat, macht sich zum Objekt seiner Begierde auf den Weg, um exklusive O-Töne zu bekommen. Womit er nicht gerechnet hat: Kaminski ist abgeschirmt durch ein ganzes Heer von Vertrauten, und als es dem Biographen endlich trickreich gelingt, die Bewacher loszuwerden und den Maler auf eine tagelange Reise im Auto mitzunehmen, erkennt er, daß er dem Alten, blind oder auch nicht, in keiner Weise gewachsen ist. Daniel Kehlmann hat einen hochironischen Roman geschrieben, in dem die Ereignisse immer neue und überraschende Wendungen nehmen, ein brillant witziges Verwirrspiel um Lebenslügen und Wahrheit, um Manipulation, um Moral und Kunst. Über den Autor: Daniel Kehlmann wurde 1975 in München geboren. Er lebt in Wien, studierte dort Philosophie und Literaturwissenschaft und arbeitet zur Zeit an seiner Promotion. (Quelle: Verlag) |
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Genazino, Wilhelm: Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman. 15.90 EUR
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Verlagswerbung: Ein junger Mensch von siebzehn Jahren fliegt vom Gymnasium, das kommt
vor. Soll er sich damit trösten, dass auch so mancher große
Geist ein schlechter Schüler war, bevor dann doch etwas aus ihm wurde?
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Genazino, Wilhelm: Ein Regenschirm für diesen Tag. ISBN: 3-423-13072-5 8,00 EUR |
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"Ein fabelhaft philosophisches Buch, geschrieben mit einem großen, kindlichen, tiefsinnigen Staunen." (Iris Radisch) Verlagswerbung:
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Durlacher, Jessica: Die Tochter. Roman. Aus dem Niederländsichen
von Hanni Ehlers. ISBN: 3-257-23351-5 |
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unsere Rezension: Jessica Durlacher erzählt in "Die Tochter" eine Liebesgeschichte der besonderen Art. Ein Mann und eine Frau Anfang Zwanzig treffen sich im Anne-Frank-Haus in Amsterdam und es entwickelt sich eine Liebesbeziehung. Beide sind Juden, deren Eltern eine KZ-Vergangenheit haben und vor allem sie will ununterbrochen über diese Tatsache reden. Ihr Partner zieht es allerdings vor, in seiner jetzigen Welt zu leben und an Wunden lieber nicht zu rühren. Die Frau verschwindet unerwartet, erst fünfzehn Jahre später treffen sie sich auf der Buchmesse in Frankfurt wieder und versuchen, ihre Beziehung von damals wieder aufzunehmen. Langsam und auf vielen Umwegen deckt die Autorin das Geheimnis auf, das hinter dem plötzlichen Verschwinden der Frau steckt. Eine Geschichte von Lügen und der Suche nach Wahrheit, von Opfern und Tätern und dem Wiederfinden einer verloren geglaubten Liebe. (Marika Klein) "Die Tochter" handelt von der hartnäckigen Suche nach einer fast verlorenen großen Liebe, von Wahrheit und Lüge, von Opfern und Tätern, von Verantwortung und dem Versuch der Wiedergutmachung. Ein wunderbarer Liebesroman, eine faszinierende Geschichte mit unerwarteten Verwicklungen und ein wichtiges Buch über die großen Themen des Jahrhunderts. Über die Autorin: Jessica Durlacher, geboren 1961 in Amsterdam, hat als Literaturkritikerin für diverse Zeitungen und Zeitschriften gearbeitet und eine Reihe von Anthologien herausgegeben, die der Prosa von Autoren ihrer eigenen Generation gewidmet sind. Darüber hinaus übersetzte sie Maus I + II von Art Spiegelman ins Niederländische.
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Hermans, Willem Frederik: Die Dunkelkammer des Damokles. ISBN: 3-7466-1940-8 8,95 EUR |
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unsere Rezension: Ein literarischer Außenseiter ist Willem Frederik Hermans Zeit
seines Lebens geblieben. Seine Romane von 1949 und der hier empfohlende
(1958) waren in einer Zeit provokativ, in der nicht Provokation sondern
Identitätstiftendes gefragt war. Verlagswerbung: Krieg und Totalitarismus als Versuchsanordnung: Furios und spannend erzählt
Willem Frederik Hermans von der unentrinnbaren Schuld des einzelnen. |
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Im Taschenbuch (4): "Der Krapfen auf dem Sims" |
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Goldt, Max: Der Krapfen auf dem Sims.
7.90 EUR |
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(Quelle: Verlag) |
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Im Labyrinth der Gegenwart |
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taz Verlags- und Vertriebs-Gmbh 10,00 EUR |
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Dieser Atlas ist ein fundierter Führer durch das Labyrinth der Gegenwart und zeigt den Weg in die Zukunft. "In diesem Atlas finden Sie alles, was man braucht: hintergründiges
Kartenmaterial, informative Daten und Schaubilder ebenso wie fachkundige
Erläuterungen zu den wirtschaftlichen, ökologischen und politischen
Grundfragen der Globalisierung - alles praktisch und anschaulich aufbereitet.
Dies ist ein großer Wurf von 'Le Monde diplomatique', ein dichtes
Kompendium und, nicht zuletzt, das unverzichtbare Handbuch für all
jene, die sich für eine gerechtere Weltordnung einsetzen wollen."
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Prinz, Alois: Lieber wütend als traurig. 19.00 EUR |
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Ulrike Marie Meinhof (1934 - 1976) war renommierte Journalistin und Mitbegründerin
der Rote Armee Fraktion - eine christliche Pazifistin, die schließlich
die Welt mit Gewalt verändern wollte. Mit Anfang dreißig hatte Ulrike Meinhof erreicht, wovon andere
träumten: Sie war renommierte Journalistin, wohnte mit ihrem Mann
und den beiden Töchtern in einer Villa in Blankenese und gehörte
zur linken Party-Szene in Hamburg und Sylt. Vielen galt sie als Vorbild
ihrer Zeit, und ihr Grundsatz lautete 1962 noch: "Schießenderweise
verändert man nicht die Welt, man zerstört sie." Doch 1970
ließ sie dieses Leben hinter sich, um in den Untergrund zu gehen
und mit Andreas Baader und Gudrun Ensslin die terroristische Rote Armee
Fraktion zu gründen. Von nun an galt sie als "Stimme der RAF"
- und als "Staatsfeind Nr. 1". Ein radikaler Schnitt, der bis
heute schwer nachvollziehbar scheint.
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Saarbrücken |