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Nicht Mann, nicht Frau: Jeffrey Eugenides' moderne Odyssee

Jeffrey Eugenides: Middlesex. Roman.
Übersetzt von Übersetzt ins Deutsche von Eike Schönfeld.
733 S., kartoniert
Rowohlt TB Verlag 12/2004


ISBN: 3-499-23810-1

9,90 EUR

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Eugenides: Middlesex

unsere Rezension:

Aus dem brennenden Smyrna und vor dem Massaker der heranrückenden Türken rettet sich das griechische Geschwisterpaar Eleutherios und Desdemona Stephanides auf ein französisches Schiff. Im Augenblick der Katastrophe brechen die Beiden mit jeglicher Moral; Sie nutzen die Gunst der Stunde und geben sich als Mann und Frau aus. 1922 als die Flüchtlinge in der Autostadt Detroit eintreffen, ist Dedemona von ihrem Bruder schwanger und fürchtet als Frucht des Inzests ein Monstrum zur Welt zu bringen. Doch erst in ihrer Enkeltochter Calliope scheint sich Desdemonas Befürchtung zu erfüllen.
Achtzig Jahre später hebt Cal Stephanides an, seine Geschichte zu erzählen; wie aus Calliope Cal wurde und was das alles zu tun hat mit den Großeltern und den Eltern und der amerikanischen Geschichte. Sieben Jahre lang soll Jeffrey Eugenides an ''Middlesex'' gearbeitet haben und man kann nicht bestreiten, dass dieses Buch eine wahre Fundgrube an Geschichten und Anekdoten ist. Das Schicksal einer Einwandererfamilie vor dem Hintergrund der amerikanischen Geschichte, die Verwicklungen der sexuellen Identitätsfindung von Calliope/Cal, allein diese beiden Erzählstränge sollten ein Buch von 730 Seiten füllen können. Doch damit gibt sich Eugenides nicht zufrieden; Alkoholschmuggel, die Autoindustrie, die Entstehung der Black Muslim Bewegung, die Rassenunruhen in den USA und immer wieder die Auswirkungen der Weltpolitik sind nur einige der Zutaten, mit denen er seine Geschichte würzt.
Glücklicherweise ist Eugenides ein zu guter Erzähler um seine Geschichte durch ein Zuviel von allem zu verhunzen. ''Middlesex'' ist ein spannendes, hochinteressantes, unterhaltsames (und nicht zuletzt humorvolles) Epos. Die ''Odyssee'' ist das sicherlich nicht, aber dafür wesentlich besser zu lesen. Und Cal, mittlerweile amerikanischer Kulturattache in Berlin, ist in seinem Zwitterwesen, seiner Rastlosigkeit und seiner Unfähigkeit zu Bindungen ein postmoderner Held wie Odysseus ein Held der Antike war.
(P. Philippi)

»Die Chronik einer verstörten Generation.«
Le Monde, Paris

Philippe Djian: Sirenen. Roman.
Aus dem Französischen von Uli Wittmann

448 S., gebunden

Originaltitel: Ça c’est un baiser,

Diogenes Verlag 2003

ISBN 3-257-06374-1

Euro 22.90


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Djian: Sirenen

zum Inhalt:

Ein Mann zwischen den Fronten: als Liebhaber und als Polizist. Nathans Suche nach dem Mörder von Jennifer Brennen, Tochter eines Big Boss der Bekleidungsindustrie, ist gleichzeitig die zornige und irrationale Suche nach Gerechtigkeit und Liebe; nach einer Möglichkeit, inmitten des politischen und privaten Chaos ein anständiger Mensch zu sein.
(Quelle: Verlag)

Kalt wie Eis: Patricia Dunckers tödliche Dreiecksgeschichte

Patricia Duncker: Der tödliche Zwischenraum. Roman
Aus dem Englischen von Barbara Schaden.
Berlin Verlag

295 S., gebunden

ISBN: 3-8270-0466-7

19,90 EUR

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Duncker: Zwischenraum

unsere Rezension:

Manche Menschen verschaffen sich bei allzugroßer sommerlicher Hitze ein wenig Linderung, indem sie zu Romanen greifen, die sie frösteln machen. Diesen sei der neue Roman von Patricia Duncker ''Der tödliche Zwischenraum'' wärmstens ans Herz gelegt.
Der 18jährige Toby ist geprägt von einem weiblichen Dreigestirn. Die Mutter Iso, eine erfolgreiche Malerin, Tante Luce, die mondäne Textildesignerin und ihre Geliebte mit dem sprechenden Namen Liberty sind Tobys Bezugspunkte, seinen Vater hat er nie kennengelernt. Toby sieht aus wie eine jüngere Kopie seiner außergewöhnlich hübschen Mutter, das Verhältnis der beiden ist sehr eng. Die Vertrautheit wird schleichend zerstört durch das Auftauchen eines Mitbewerbers um die Gunst der Mutter: Roehm. Ein kantiger, bedrohlicher Kerl, über dessen Gefährlichkeit sich Toby schnell im Klaren ist. Doch nicht nur Iso erliegt Roehms dunkler Faszination, auch Toby buhlt plötzlich um Roehms Zuwendung. Stück um Stück verliert Toby alles, was ihm bisher sicher schien und Roehm wird zur dunklen Bedrohung schlechthin.
Alle Nachforschungen über die Identität Roehms stoßen ins Leere und auf den Eisfeldern der Schweizer Alpen kommt es schließlich zu einer Art Entscheidung. ''Der tödliche Zwischenraum'' ist weder ein Thriller noch ein Gruselroman, obwohl er mit den Elementen von beiden spielt. Einmal mehr stellt Patricia Duncker ihre große literarische Wandlungsfähigkeit unter Beweis und herausgekommen ist ein außergewöhnlicher Roman, der, auch wenn er ihnen nicht gefallen sollte, sie sicherlich nicht kalt lassen wird. Ein unheimliches Buch, das die Frage nach der Faszination des Bösen und dem Sog der Gewalt neu stellt. Eine Antwort findet auch Patricia Duncker nicht. (P. Philippi)

Pawel Huelles Fiat-Polski Blues

Pawel Huelle: Mercedes Benz. Roman
Aus dem Polnischen von Renate Schmidgall.
160 S., gebunden
Beck C. H. Verlag 2003

ISBN: 3-406-50269-5


Sonderausgabe 5,00 EUR

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Huelle: Mercedes

unsere Rezension:

Gleich zu Beginn ist eine schöne Episode zu lesen: Als der Dichter seine erste Fahrstunde im Fiat Polski seiner hübschen und jungen Fahrlehrerin Fräulein Ciwle absolviert, gerät er in eine schier ausweglose Situation. Eingeklemmt zwischen der Straßenbahn und einem schweren Lastwagen, hebt er an, von den Fahrstunden seiner Großmutter zu erzählen, die einmal auf einem Bahnübergang mit dem Wagen steckenblieb, gerade als der Nachtzug aus Lemberg heranbrauste. ''Mein Gott, wie Sie erzählen können!'' lobt ihn Fräulein Ciwle, ehe sie mit beherzter Hand das Fahrzeug durch die wütende Menge aus der Falle heraus manövriert.
Sehen wir den Tatsachen ins Auge; Der Dichter möchte Eindruck schinden bei seiner schönen Lehrerin und das tut er mit den ihm eigenen Mitteln. Aus dem Schatzkästlein der Familienchronik zaubert er motorisierte Anekdoten. Von den Fahrstunden der Großmutter bis zum titelgebenden Mercedes Benz des Großvaters und des eigenen Vaters. Vom Vorkriegspolen über die Besatzungszeit, von der kommunistischen Ära bis zum Polen der Jetztzeit spinnt der Autor die Fäden seines Romans. Und weil Huelle sich bewusst ist, dass er die Idee mit dem Geschichtenerzählen einer Kurzgeschichte Bohumil Hrabals zu verdanken hat, richtet er ''Mercedes Benz'', diese Erzählung vom Erzählen, als Brief an seinen verehrten Dichterkollegen.
Das mag sich konstruiert anhören, aber ''Mercedes Benz'' ist eine so schwerelos hinschwebende Folge von Erinnerungen, dass man glaubt, man säße dem Dichter selbst in einer von Zigarettenrauch und Bierdunst erfüllten Wirtschaft gegenüber und lausche. Warmherzig und stilsicher erzählt Huelle seine komischen und manchmal traurigen Episoden und beweist, dass er seit seinem großem Erfolg mit ''Weiser Dawidek'' nichts verlernt hat.
Schade, dass Huelle seine Führerscheinprüfung wohl auf Anhieb besteht. So endet des Dichter dreifache Hommage (an Bohumil Hrabal, an Fräulein Ciwle und an seine Vorfahren) leider viel zu früh auf Seite 159. Das hübsche Bändchen mit den ausgesuchten Schwarz-Weiß-Fotografien (von Großvater und Mercedes Benz) lädt aber durchaus dazu ein, ein zweites Mal gelesen zu werden. (P. Philippi)

Kreuzberg mit Herrn Lehmann

Sven Regener: Herr Lehmann. Ein Roman.
284 S., kartoniert
Goldmann Taschenbuch Verlag 2003

ISBN: 3-442-45330-5

8,90 Eur


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Regener: Lehmann

unsere Rezension:

Das Leben in Kreuzberg verläuft für die Titelfigur Frank Lehmann seit Jahren eher ereignislos, ja sogar recht festgefahren: er jobbt in Kneipen, trifft seine Freunde ebenfalls in Kneipen, es geht recht planlos dahin das Leben, Frank ist bedacht darauf, Überraschungen oder Störungen fernzuhalten. Nun treten letztere aber gehäuft auf in diesen Herbsttagen des Jahres 89. Plötzlich wird er von seinen Freunden nur noch Herr Lehmann genannt, weil sein dreißigster Geburtstag bevorsteht, seine Eltern kündigen auch noch aus diesem Grund einen Besuch an, er verliebt sich in eine Köchin, der zuliebe er sogar einen Besuch in einer Badeanstalt auf sich nimmt. Und sein bester Freund, Künstler, verliert gegen Ende des Romans den Verstand und Frank muß ihn in die Psychiatrie bringen. Der Plot plätschert unspektakulär dahin. Unterhaltsam ist die Situationskomik, manchmal fast ins Absurde abdriftend, z.B. am Anfang seine nächtliche Begegnung mit einem Killerhund oder die Beschreibung seines Besuchs im Freibad. Unterhaltsam auch die seitenlangen Reflexionen des Herrn Lehmann, mit seinen verwurschtelten Schachtelsätzen, oder seine Tiraden gegen seine Mitmenschen. Besonders die Alltagsdialoge sind Regener gut gelungen, sie machen den Roman angenehm lesbar. Sicherlich ist der Roman nicht die Literaturrrr mit dem doppelten Boden, den R.-R. einfordert, aber gut und vergnüglich lesbar ist er allemal. (A. Mantwill)

brüchige Idyllen: Erzählungen von Undine Gruenter


Undine Gruenter: Sommergäste in Trouville. Erzählungen.
216 S., gebunden

Hanser Verlag 2003
ISBN: 3-446-20270-6


17,90 EUR

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Gruenter: Sommergäste

unsere Rezension:

Viel zu wenig bekannt ist Undine Gruenter, große Poetin mit sperrigem Namen. Ihr Buch Sommergäste in Trouville versammelt nun ihre letzten - und posthum erscheinenden - Erzählungen.
Als Deutsche lebte sie in Paris, schrieb in deutscher Sprache und man begegnet in diesen Erzählungen, die entlang der französischen Normandie-Küste spielen, einer Melange aus kühler Beschreibung und poetischen Szenen, die unter die Haut gehen.
Alles scheint, was Wunder, den Charme des Morbiden zu atmen; das Meer der Surrealisten, die Strände Prousts und die Salons werden bevölkert von eigenartigen Existenzen, die die Nachsaison den allzu lärmenden Zeiten vorziehen. Undverdrossen reist die Bourgeoisie in den französischen Norden, doch der Glanz ist etwas stumpf geworden, die Idyllen meist familiärer Art sind brüchig. Undine Gruenter ist schonungslos romantisch, wo sich die Romantik noch finden läßt, und gnadenlos entlarvend, wenn sie ihr als falsche Behauptung erscheint.
Wenn die Personen schweigen, läßt sie die Dinge sprechen. In ihren Skizzen, nicht nur Normandie-Reisenden ans Herz gelegt, atmen die Häuser und die Blumen erzählen Geschichten. (F. Peters)

Katzenzungen


Martina Borger & Maria Elisabeth Straub: Katzenzungen. Roman
356 S., kartoniert
Diogenes Taschenbuch Verlag Mai 2003

ISBN: 3-257-23356-6

9,90 EUR

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Borger & STraub

unsere Rezension:

Ein Roman in drei Stimmen

Nora, Dodo und Claire - jetzt in den Vierzigern - sind Jugendfreundinnen. Auch wenn sie sehr unterschiedliche Leben führen, halten sie doch Kontakt: seit 10 Jahren treffen sie sich jährlich zu einem verlängerten Wochenende. Dieses Jahr geht es nach Brügge und bei einem katastrophal sich entwickelndem Abendessen kommen Glück und Leid, Verrat und Geheimnisse an die Oberfläche - nichts war so, wie es schien...

In abwechselnden Kapiteln erzählt jeweils eine der Frauen und wir erfahren deren Wahrnehmung. Schnell gerät die Leserin oder der Leser in den Sog der sich mosaikartig zusammensetzenden Geschichte und genießt diesen unterhaltsam geschriebenen spannenden Roman bis zum Showdown. (A. Mantwill)

Mord im Klosterwald

Petra Oelker: Der Klosterwald. Roman.
352 S., kartoniert
Rowohlt Taschenbuch Verlag 2003

ISBN: 3-499-23431-9


8,90 EUR

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unsere Rezension:

Petra Oelkers neuer Roman "Der Klosterwald" spielt nicht wie ihre bisherigen in vergangenen Zeiten, sondern hier und heute in der Idylle einer Kleinstadt in der Lüneburger Heide. Felicitas Stern, die Hauptakteurin, ist nach etlichen Jahren in der Fremde als neue Äbtissin eines evangelischen Nonnenstifts in ihre Heimatstadt zurück-gekehrt. Ihre Aufgabe, das alte Kloster zu restaurieren gefällt ihr, die neun Konventualinnen respektieren sie als neue Leiterin, sie hat eine gute Restauratorin und dazu einen spendablen Mäzen gefunden, alles könnte also in bester Ordnung sein.
Natürlich trügt der Schein der Ruhe: nachdem sich ein halbes Jahr vorher ein beliebter Arzt der Stadt scheinbar ohne Grund das Leben genommen hat, wird jetzt im Klosterwald ein ermordeter Mann gefunden. Der aus Lüneburg herbeigerufene, ewig schlecht gelaunte Kommissar ermittelt lustlos. Soweit der grobe Handlungsrahmen. Was die Geschichte so spannend macht, sind die wirtschaftlichen und privaten Verflechtungen der Einwohner, ihre Intrigen und ihre Scheinheiligkeit: "Die Möldenburger waren stolz auf ihre gute Nachbarschaft, in dieser Stadt blieb keiner wochenlang tot in seiner Wohnung liegen, hier kannte man einander und wusste, was der Nächste tat. Ob er das wollte oder nicht. Dafür, dass einer wochenlang tot im Wald gelegen hatte, konnte allerdings niemand. Außerdem musste es ein Fremder sein, die Möldenburger waren vollzählig."
Petra Oelker ist es nicht nur gelungen, einen gut aufgebauten Kriminalroman zu schreiben, am Ende hat der Leser oder die Leserin auch eine Menge über Kunst in Klöstern, das Zusammenleben von evangelischen Stiftsfrauen und die Bärenjagd in Rumänien gelernt. (M. Klein)

Eine Liebeserklärung an die Literatur...

Dai Sijie: Balzac und die kleine chinesische Schneiderin. Roman
200 S., kartoniert
Piper Taschenbuch 2003
Euro 7,90
ISBN: 3-492-23869-6

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Sijie: Balzac

unsere Rezension:

Im China Mao Zedongs: zwei Studenten müssen 1971 zur kulturellen Umerziehung durch die revolutionären Bauern aufs Land. Sie werden in ein Bergdorf verbannt und müssen sich dort auf den Feldern abrackern oder in Minen schuften. Die beiden sind pfiffig und verstehen es, sich kleine Vergünstigungen zu beschaffen. Z.B. steigen sie im Ansehen des Dorfvorsitzenden und der ganzen Gemeinde, weil sie wunderbar Geschichten und besonders plastisch Filme nacherzählen können. So wird ihnen gestattet, zur monatlichen Filmvorführung in die nächstgelegene Stadt - zwei Tage Hinreise, 2 Tage Rückreise - zu fahren, damit sie bei der Heimkehr den Film ausführlichst wiedergeben.
Sie lernen die schöne Tochter des Schneiders kennen - ein regelmäßiger Besucher des abgelegenen Dorfes, er versorgt die Bewohner mit Kleidung - und sie übt eine starke Faszination auf die beiden aus, besonders auf Luo. Er möchte ihr von der Welt erzählen, ist aber selbst ausgehungert nach Geschichten. Eine Wendung kommt, als sie bei einem Freund einen geheimnisvollen Koffer entdecken, der immer abgeschlossen und gut versteckt ist. Sie setzen alles daran, den Inhalt ausfindig zu machen und so gelangen nach und nach Bücher in ihre Hände. Es sind Werke der westlichen Weltliteratur und diese Literatur gibt ihnen die Kraft, ihre Lebenslage auszuhalten, erschließt ihnen ungekannte Welten.
Das Buch ist voller Humor, Traurigkeit, Lachen, Witz, Zartheit. Und es ist eine Liebeserklärung an die Literatur mit ihren großen Gefühlen. Ein hinreißend geschriebener Roman. (A. Mantwill)

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