Aus dem buchladen-Regal: ausgewählte Neuerscheinungen
...denen wir viele LeserInnen wünschen

McCann: Zoli   Levy: Eine englische Art von Glück   Hay: Die Antiquarin   Haddon: Der wunde Punkt   Homes: Dieses Buch wird ihr Leben retten   McEwan: Saturday   Tesich: Ein letzer Sommer   Treichel: Menschenflug   Anonymos: Wohin mit Vater?  
 

Zoli

Colum McCann: Zoli
Roman
Übersetzt von Dirk van Gunsteren
gebunden, 384 Seiten

Rowohlt Verlag

ISBN 978-3-498-04489-3

19,90 EUR

bestellen

unsere Rezension:

Colum Mc Cann hat bereits mit Der Tänzer einen halbbiografischen Roman über den russischen Tänzer Rudolf Nurejew geschrieben. In seinem neuen Buch Zoli nimmt er sich größere Freiheiten: die polnische Roma-Dichterin Bronislawa Wajs (1909 - 1987) fungiert als Vorbild, von ihrer Vita bleiben jedoch nur Bruchstücke.

MacCann lässt die Geschichte seiner Zoli in der Tschecheslowakei der 30er Jahre beginnen, wo die Sechsjährige mit ansehen muss, wie ihre Eltern und Geschwister samt ihrer Kumpanija von faschistischen Garden auf einen zugefrorenen See getrieben werden und elend ertrinken. Zoli überlebt mit ihrem Großvater, immer auf der Flucht vor einer feindseligen Umgebung.

Der Großvater ermutigt sie, Lesen und Schreiben zu erlernen, auch wenn ihr dies das Misstrauen des eigenen Volkes einbringt. Als Sängerin überlieferter Romalieder verschafft sich die Heranwachsende jedoch bald Anerkennung und Achtung. Nach dem Krieg nimmt sich der irische Journalist Swann der Sängerin an und zwischen den beiden kommt es zu einer geheimgehaltenen Liebe. Schließlich wird Zoli von Swann gedrängt, ihre eigenen Gedichte zu veröffentlichen; ein Vorgehen, dass von Zolis Sippe als Verrat empfunden wird. Von ihrem Volk verstoßen, vom Geliebten im Stich gelassen macht sich die junge Frau auf eine lange Wanderung, die sie in den Westen bringen soll. Jahrzehnte vergehen, bis Zoli den Journalisten wiedertrifft...
McCanns großartiger Roman führt in dunkle Zeiten. Nach den Zigeunerverfolgungen durch die Faschisten und unter der deutschen Besatzung scheint sich nach Kriegsende unter der kommunistischen Regierung ein Kurswechsel abzuzeichnen. Die Roma werden als Genossen und Verbündete gesehen, Zolis Dichtung als Ausdruck unverfälschten proletarischen Empfindens. Doch bald schlägt die euphorische Aufbruchsstimmung um; Misstrauen, Bespitzelung und Bürokratie treten an ihre Stelle. Das fahrende Volk soll sesshaft gemacht werden, notfalls mit Gewalt, und Zoli sieht sich eingespannt in die Kampagne zur Sesshaftmachung. Zoli gelingt es nicht, die Veröffentlichung ihrer Lieder zu stoppen, der Freund und Geliebte erweist sich als zu schwach, sich gegen die Machthaber zu stellen.

Unsentimental und intensiv erzählt McCann ein außergewöhnliches Leben aus drei Perspektiven. Ein tschechischer Journalist recherchiert, Zoli selbst erzählt ihrer Tochter und auch Swann kommt zu Wort. Wie immer besticht McCann mit seiner ebenso knappen wie bildhaften Sprache, seinen aufblitzenden Details und seinem Gespür für Stimmungen.
"Unsere Geschichten gehen auf zahllose Geschichten anderer zurück" schreibt der Autor in seinen Nachbemerkungen und so liest sich sein Buch: ein Strang von Geschichten und Bildern, in dem Zolis Leben nur der rote Faden ist. (P. Philippi)

Über den Autor:
Colum McCann Colum McCann wurde 1965 in Dublin geboren. Er arbeitete als Journalist, Farmarbeiter und Lehrer und unternahm lange Reisen durch Asien, Europa und Amerika. für seine Erzählungen erhielt McCann, der heute in New York lebt, zahlreiche Literaturpreise, unter anderem den Hennessy Award for Irish...

Eine englische Art von Glück

Andrea Levy: Eine englische Art von Glück. Roman
Übersetzt von Bernard Robben.
560 Seiten, gebunden

Eichborn Verlag - Februar 2007

ISBN: 3821857722
EAN: 9783821857725

22,90 EUR

bestellen

unsere Besprechung:

Queenie Bligh hat Glück, dass sie in London ein Haus mit etlichen Zimmern hat – wenn es auch nicht mehr in einem Topzustand ist. Sie vermietet an schwarze Jamaikaner und kann dabei keine Rücksicht auf die vehemente Ablehnung ihrer Nachbarn nehmen, sie braucht die Mieteinnahmen in den harten Nachkriegszeiten, da ihr Mann Bernard auch 3 Jahre nach Kriegsende noch nicht wieder aufgetaucht ist. Ein Mieter ist Gilbert Joseph, einer von etlichen Tausenden jamaikanischer Männer, die während des Krieges in der Royal Air Force gebraucht und entsprechend zuvorkommend behandelt wurden. Als Zivilist ist er nach London zurückgekehrt, voller Optimismus, hier zusammen mit seiner Frau Hortense ein besseres Leben als in Jamaika aufbauen zu können. Er möchte Jura studieren und Hortense, die ihm als in Jamaika ausgebildete Lehrerin nachfolgt, will englische Kinder unterrichten. Aber schnell wird klar: niemand will die Fremden, sie werden konfrontiert mit Ablehnung, Rassismus und Ignoranz. England ist nicht der Ort, von dem sie träumten und kaum der Ort, an dem ihre Träume wahr werden könnten. hier sind sie nur Menschen zweiter Klasse. Als Bernard nach Hause zurückkehrt, behandelt auch er sie als Menschen zweiter Klasse und die Situation spitzt sich zu...
Andrea Levy gibt jeder der vier Figuren eine eigene, unverwechselbare Stimme. Sie erzählen von ihrem Leben, ihren Wünschen und ihren Enttäuschungen. Wir lernen ihre vielen Facetten kennen, viele davon liebenswert, manche davon negativ. Es ist ein üppiges Panorama vom Leben der zwei Paare in schweren Zeiten – Melancholie und Humor halten sich in diesem wunderbar kraftvollen Buch die Waage. (A.Mantwill)

 

Die Antiquarin

Sheridan Hay: Die Antiquarin. Roman
Originaltitel: The Secret of Lost Things.
Aus dem Englischen von Judith Schwaab.
429 Seiten, gebunden

Kindler Verlag
März 2007

ISBN: 3463405067
EAN: 9783463405063

19,90 EUR

bestellen

unsere Besprechung:

Rosemary verlässt mit 18 Jahren als Waise ihre tasmanische Heimat und möchte sich in New York ein Leben aufbauen. Sie entdeckt bei ihren Erkundungen von New York das „Arcade“, ein riesiges Antiquariat. Als sie wegen einer Stelle anfragt, wird sie überraschenderweise sofort eingestellt und taucht bald ein in die erstaunliche Welt der Bücher und besonders dieses Antiquariats. Dabei steht sie mit ihrer jugendlichen, fast naiv anmutenden, unvoreingenommenen Art in starkem Kontrast zu den eigenartigen oder eigenwilligen, ja skurrilen, manchmal fast grotesk wirkenden Mitarbeitern. Als dann das „Arcade“ einen Brief erhält, der auf einen verschollenen Roman von Herman Melville hinweist, beginnt eine Jagd auf dieses Manuskript. Eine Jagd, bei der jedes involvierte Mitglied der „Arcade“-Familie seine eigenen Interessen verfolgt...
Dieses Erstlingswerk der Autorin beeindruckt besonders in den Beschreibungen der Entwicklung der Rosemary von der naiven zur erwachsenen Frau und der zwischenmenschlichen Beziehungen. Die einsame, idealistische Rosemary freundet sich mit Pearl an, einer vom Leben gebeutelten Frau, sie hofft auf Liebe von Oscar, einem verschlossenen Mitarbeiter im Arcade, sie ist gleichzeitig fasziniert und abgestoßen von Walter Geist, einem eigenbrötlerischen Albino, dessen Assistentin sie wird. Amüsant zu lesen sind auch die Beschreibungen des Alltags in dem Antiquariat, die Autorin hat viele Anspielungen auf Bücher und etliche Zitate eingebaut – man spürt ihre Leidenschaft für Bücher. Da ist es fast Nebensache, wo sich die Spur des Manuskripts hin schlängelt, klar ist am Ende: verlorene Dinge bergen ihre Geheimnisse und weisen aber auch Wege...(A.Mantwill)

Der wunde Punkt

Mark Haddon: Der wunde Punkt
Originaltitel: A Spot of Bother.
Übersetzt von Anke Caroline Burger.
448 Seiten, gebunden

Blessing Karl Verlag
Februar 2007

ISBN: 3896672924
EAN: 9783896672926

19,95 EUR

bestellen

unsere Besprechung:

Wenn ein Autor einen Erstlingsroman schreibt wie Supergute Tage hat er ein Problem. Alle Welt wird ihn an der Originalität und Kraft seines Debüts messen, das er höchstens in einem anderen Genre übertreffen könnte. Mark Haddon ist das Wagnis eingegangen, sich wieder an einer Geschichte zwischen Komödie und Tragödie zu versuchen und er kann in der Tat die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Das liegt hauptsächlich daran, dass Der wunde Punkt ohne den Autistenbonus auskommen muss, der seinem Erstling wohl zum Durchbruch verholfen hat. Nicht in jedem Buch kriegt man schließlich die Welt aus einer Perspektive gezeigt, die faszinierend anders und doch immer wieder erschreckend bekannt daherkommt.
Dagegen erscheinen die Heldinnen und Helden in Haddons zweitem Roman recht vertraut. Die Halls, eine englische Mittelklassefamilie in einem Mittelklassevorort sind Menschen wie du und ich: der Vater George fühlt sich kurz nach Eintritt in die Rente unheilbar krank während die Mutter eine gepflegte Romanze mit dem Exkollegen des Gatten beginnt. Kompliziert wird die Lage durch die geplante zweite Hochzeit der Tochter, die sich ihrer Liebe immer noch nicht sicher ist. Der Schwiegersohn in spe erscheint auch den Eltern als sozial nicht tragbar. Und was, um Gottes Willen, macht man mit dem Lebensgefährten des Sohnes? Einladen und die Häme der Nachbarn und Familie ertragen? Nicht einladen und den Sohn brüskieren?
Familie Hall hat turbulente Tage vor sich, denn ihr Schöpfer Haddon legt ihnen jede Menge Sprengsätze ins familiäre Nest. Herausgekommen ist nicht mehr und nicht weniger als eine spritzige englische Familienkomödie, die glänzend unterhält, ohne zu viel Tiefgang zu entwickeln. Ein Buch, das mehr zum Lachen als zum Nachdenken anregt, die perfekte Komödie für ein verregnetes Wochenende oder eine Reise. Gute Unterhaltungsromane wie Der wunde Punkt sind in der Tat ein seltenes Gut. (P. Philippi)

Dieses Buch wird ihr Leben retten

A M Homes: Dieses Buch wird Ihr Leben retten
Originaltitel: This Book will save your life.
Übersetzt von Clara Drechsler u. Harald Hellmann.
446 Seiten, gebunden

Kiepenheuer & Witsch 2007

ISBN: 3462037676
EAN: 9783462037678

22,90 EUR

bestellen

A.M. Homes ist eine der besten und meistdiskutierten Schriftstellerinnen Amerikas. Gerühmt wird ihr scharfer Blick für die Abgründe im Alltäglichen. Um Abgründe geht es auch in ihrem neuen Buch: Richard Novak verliert den Boden unter den Füßen, als er einen vermeintlichen Herzinfarkt erleidet und sein Haus in den Hügeln von L.A. in einem Erdloch zu versinken droht. Eine hinreißende schwarze Komödie, scharfsinnig, zeitdiagnostisch, zu Herzen gehend. "Gefühle habe ich schon, nur keine Zeit dafür." Richard Novak, reich geworden im Aktienhandel, geschieden, hat hart daran gearbeitet, sein Leben unter Kontrolle zu haben. Seine Unabhängigkeit reicht so weit, dass er mit kaum jemandem spricht, nur mit seiner Haushälterin und seiner Ernährungsberaterin wechselt er regelmäßig ein paar Worte. Was macht so jemand, wenn er auf einmal heftige Herzschmerzen bekommt, er in der Notaufnahme landet und sein Haus in einem Erdloch zu versinken droht? Loslassen. Auf dem Weg von der Klinik nach Hause beginnt Richards neues Leben. In einer Donut-Bude trifft er auf Anhil, einen Einwanderer, der sein Lebensglück in seinem kleinen Laden verwirklicht. In der Gemüseabteilung eines Supermarktes rettet er eine weinende Hausfrau, die die Nerven verliert, weil sie sich nicht für die richtige Salatsorte entscheiden kann. Richard fängt an, die Welt an sich heranzulassen und sich um andere Menschen zu kümmern, und ungeübt, wie er ist, schießt er dabei zuweilen übers Ziel hinaus. Ein Roman über jemanden, der sein Leben umkrempelt und dabei seiner Familie, vor allem seiner Ex-Frau und seinem 17-jährigen Sohn Ben, wieder näherkommt."Dieses Buch wird Ihr Leben retten« - hinreißend komisch und zu Herzen gehend - ist ein hellsichtiger zeitdiagnostischer Roman, verkleidet als schwarze Komödie. (Klappentext)

Ian McEwan: Saturday - jetzt im Taschenbuch

Ian McEwan: Saturday. Roman
Übersetzt von Bernhard Robben
386 Seiten, kartoniert

Diogenes Taschenbuch Verlag
April 2007

ISBN: 3257236271
EAN: 9783257236279

10,90 EUR

bestellen

unsere Besprechung:

Kann ein Roman von rund 400 Seiten über einen einzigen Tag, ein Roman, der von der Kritik mit "Ulysses" verglichen wird, ein Lesegenuss sein? Ich gestehe, "Ulysses" zu lesen habe ich nicht bis zum Ende durchgehalten, dafür aber "Saturday" nicht mehr aus der Hand legen mögen.
Es ist ein eindringlicher, bewegender Roman, der die Stimmung unserer Zeit einfängt.
Beschrieben wird Samstag, der 15. Februar 2003, aus der Sicht des Henry Perowne. Er ist im Einklang mit sich selbst, ein erfolgreicher Neurochirurg in London, glücklich verheiratet, Vater zweier erwachsener Kinder. Geplant sind für diesen arbeitsfreien Tag ein Sqashspiel mit einem Kollegen, Einkauf, ein Besuch bei seiner demenzkranken Mutter, ein Familientreffen mit Abendessen. Allerdings bringt der Tag für Perowne und seine Familie einige unliebsame Überraschungen. Die familiäre Idylle wird durch Kriminelle heftig gestört. Zugleich ist der Samstag überschattet von der bedrohlichen Weltlage kurz vor dem Irakkrieg. In London findet eine große Friedensdemonstration dagegen statt. So wie die Stimmung in England zwischen Kriegsbefürwortern und -gegnern gespalten ist, so spiegelt sich diese Spannung auch in Perownes Familie.
McEwan ist es auf bemerkenswerte Art gelungen, in diesem gedehnten Beschreiben eines einzelnen Tages, durch die intelligenten Beobachtungen, Erinnerungen und Reflexionen seiner Hauptfigur, der Beschreibung des Arbeitsfeldes eines Neurochirurgen, der Darstellung der Familie und der komplexen politischen Lage einen Spannungsbogen zu gestalten...und zu halten. (A. Mantwill)

Treichel: Menschenflug - jetz im Taschenbuch

Hans-Ulrich Treichel: Menschenflug.
233 Seiten, kartoniert

Suhrkamp Taschenbuch Verlag

ISBN: 351845837X
EAN: 9783518458372

8,00 EUR

bestellen

Nicht alle Wünsche müssen in Erfüllung gehen. Man kann auch als Akademischer Rat glücklich wreden. Eine Zeitlang zumindest. Doch kurz vor seinem zweiundfünfzigsten Geburtstag beginnen Stephan ungewohnte Ängste und Träume umzutreiben, und ausserdem ist da immer dieser Schmerz in der Herzgegend. Und war nicht sein Vater mit vierundfünfzig an einem Infarkt gestorben? Stephan entscheidet sich zu einer einjährigen Auszeit vom Familienleben und zieht in eine kleine Steglitzer Wohnung in der Nähe vom Lilienthalpark. Er hat Bilanzbedarf. Und nach Ägypten reisen möchte er endlich auch einmal.Die Beschäftugung mit sich selbst führt Stephan nicht nur in die ägyptische Wüste, sondern auch in seine Vergangenheit. Und zum erstenmal fragt er nach der Herkunft seines Vaters, der aus dem Osten kam, worunter sich Stephan nie etwas vorstellen konnte. Für ihn war alles Ostpreussen. Oder Pommern. Und was hatte es eigentlich mit dem Sohn auf sich, den seine Eltern während der Flucht zurücklassen mussten und viele Jahre vergeblich gesucht hatten - immerhin Stephans Bruder?Ein unverhoffter Brief mit dem Aufdruck "Kriegsgefangenenpost" veranlasst Stephan, sich auf die Suche nach seinem verlorenen Bruder zu machen. Doch als er ihm endlich gegenüberzustehen glaubt, weiss er, dass er auf eine so reale Konfrontation mit seiner Vergangenheit nicht vorbereitet war. (Verlagswerbung)

Wohin mit Vater?

Anonymus: Wohin mit Vater?
Ein Sohn verzweifelt am Pflegesystem.
190 Seiten, gebunden

S. Fischer Verlag
Februar 2007

ISBN: 3100617061
EAN: 9783100617064

16,90 EUR

bestellen

Wenn die Eltern zum Pflegefall werden ...

Dieser Tag wird kommen. Für beinahe jede und jeden. Der Tag, an dem die alten Eltern nicht mehr können, krank werden, Pflegefälle sind. Alle Töchter und Söhne wissen, dass es irgendwann so weit sein wird, aber kaum jemand bereitet sich darauf vor. Und mit dem Tag X kommen Hilflosigkeit, Ohnmacht, Selbstvorwürfe: Was tun mit dem Vater, was tun mit der Mutter?

Ein Pflegeheim will man den Eltern ersparen, häusliche Pflege ist unbezahlbar - aber den Beruf und das eigene Leben aufgeben, um die Pflege selbst zu übernehmen?

In eindrucksvoller Offenheit erzählt der Autor das Drama einer Familie und berichtet, mit welchen grundlegenden Fragen er sich plötzlich konfrontiert sah. Er schildert packend die Gewissenskonflikte und auch die bürokratischen Schwierigkeiten seiner Situation. Und er schlägt Alarm angesichts der Untätigkeit, mit der Gesellschaft und Politik vor einer der großen sozialen Fragen unserer Zeit stehen. (Klappentext)

weitere aktuelle Buchempfehlungen

zurück

der buchladen gmbh   Försterstr. 14   66111 Saarbrücken
tel:0681/31171   fax:0681/33814