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Thema: 40. Jahrestag der 68er Revolte |
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Albrecht von Lucke: Wagenbach Verlag 2008 ISBN 978-3-8031-2582-8 9,90 EUR |
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Wer urteilt wie über 68 und zu welchem Zweck? Eine pointierte Darstellung einer bis heute aufgeladenen Debatte. Was war 68? War es eine "Rebellion, die mehr Werte zerstört
hat als das Dritte Reich"? Oder doch die seit ihrer Gründung
fällige "Fundamentalliberalisierung der Bundesrepublik"?
Eine Frage, die noch nach 40 Jahren zu erbitterten öffentlichen Diskussionen
führt. |
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Volkhard Brandes: Paris, Mai '68. 95 Seiten, Paperback Brandes & Apsel ISBN: 978-3-860099-118-3 14,90 EUR |
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| Dieser Band macht eine repräsentative Auswahl der Plakate und Karikaturen neu zugänglich. Die hinzugefügten Fotos dokumentieren den Raum, in dem die Plakate ihre agitatorische Wirkung besonders entfalteten: die Wände von Paris. Ausführliche Erläuterungen, Übersetzungen und eine Zeittafel erleichtern den Zugang zur politischen Kunst des Mai ’68. Die Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris wurde im Mai/Juni 1968 von den Studierenden besetzt und zum "Atelier populaire" ("Volksatelier") umgewandelt. Ungefähr 350 verschiedene Plakate wurden dort in Hunderttausenden von Exemplaren kollektiv produziert. Auch Frankreichs Karikaturisten unterstützten mit spitzer Feder die Bewegung. Plakate und Karikaturen stießen auf ein weltweites Interesse. Auch
in Deutschland fanden sie weite Verbreitung: Die bissige Kritik der bestehenden
Verhältnisse faszinierte ebenso wie die Visionen von einer egalitären,
emanzipierten Gesellschaft.
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| Gerd Koenen/ Andreas Veiel: Fackelträger Verlag
29,95 EUR |
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| 1968 ist längst die Chiffre eines gesellschaftlichen Umbruchs, erstarrt in den immergleichen Argumenten und Bildern. Der preisgekrönte Dokumentarfilmer Andres Veiel und der renommierte Historiker Gerd Koenen sind in die Archive gestiegen und haben einen frischen Blick auf die Fotoschätze dieser Zeit geworfen. Sie zeigen und erzählen die Geschichte dieses atemlosen Jahres, eine Geschichte, die lange vor 1968 beginnt und weit darüber hinausreicht. Veiel und Koenen nehmen ihre historische Bildspur bei der Spiegelaffäre,
dem Auschwitzprozess und dem Vietnamkrieg auf, folgen ihr über die
Kommune 1, den Prager Frühling, die Rassenunruhen in den USA und
die deutsche Studentenbewegung bis zur Radikalisierung es Protestes durch
die RAF. Ihr Blick erfasst aber ebenso sie massenkulturellen Umbrüche
dieser Zeit, von Oswalt Kolle bis Woodstock, von Heintje bis Jimi Hendrix,
ohne die die Geschichte dieses Jahres unvollständig wäre. |
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Wolfgang Kraushaar: Propyläen Verlag ISBN: 978-3-549-07334-6 19,90 EUR |
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| 1968 – das Jahr, an dem sich bis heute die Geister scheiden. Für die einen bedeutet es Aufbruch, Revolte und Emanzipation, für die anderen Flirt mit dem totalitären Kommunismus, Werteverfall und Geburtsstunde des RAF-Terrors. Was wollten die Achtundsechziger, was haben sie erreicht? Vierzig Jahre danach zieht der Historiker Wolfgang Kraushaar, einer der besten Kenner der 68er-Bewegung, kritisch Bilanz. Kraushaar, seit vielen Jahren Mitarbeiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung, hat sich als scharfer Kritiker der 68er-Mythen einen Namen gemacht. Ob Internationalismus, antiautoritäre Erziehung oder sexuelle Befreiung – alles stellt er auf den Prüfstand und kommt zu verblüffenden Erkenntnissen. Führenden Köpfen der Bewegung weist er eine problematische Nähe zur Gewalt, antisemitische oder nationalistische Tendenzen sowie ein unausgegorenes Verhältnis zur deutschen NS-Vergangenheit nach. Hinter revolutionär-emanzipatorischer Fassade verbargen sich tiefsitzende Ressentiments aus dem Gepäck der verachteten Vätergeneration. Wer die 68er-Bewegung in ihrer historischen Bedeutung wirklich verstehen will, kommt um dieses Buch nicht herum. |
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Reinhard Mohr: Der diskrete Charme der Rebellion WJS - Siedler Verlag ISBN: 978-3-937989-31-0 19,90 EUR |
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| Auch nach vierzig Jahren hat die Revolte gegen die bürgerliche Welt kaum etwas von ihrer Faszination verloren. So oft die "68er" schon bespöttelt und verachtet, für alles Böse verantwortlich gemacht und in die "verdiente" Rente verabschiedet wurden - Totgesagte leben länger. Trotz der erbitterten ideologischen Auseinandersetzungen zwischen links und rechts ist heute unbestritten: 1968 war die historische Zäsur der deutschen Nachkriegsgeschichte seit 1945, vergleichbar nur mit dem Fall der Berliner Mauer im November 1989. Zugleich ist "68" ein Mythos, eine Generationen übergreifende Erzählung, deren Wirkungen andauern - ein immer wieder neu betrachtetes schillerndes Phänomen, das auch durch eine noch so akribische Analyse schwer zu fassen ist. Zu vielfältig waren die Wurzeln der Rebellion, zu unterschiedlich ihre Ziele und Protagonisten, zu komplex, ja widersprüchlich ihre Einflüsse auf die Gesellschaft. Eines aber bildet bis heute den Glutkern des Planeten "68": Die Idee von einer freien und glücklichen Gesellschaft, die Utopie vom selbstbewussten Individuum, das keine Ausbeutung und Unterdrückung mehr kennt. "Wir haben sie so geliebt, die Revolution" - so erinnerte sich Daniel Cohn-Bendit an jene Zeit, deren diskreter Charme darin lag, mit jeder Konvention zu brechen. Jenseits von Beschönigung und Verklärung, dafür mit Schwung, Ironie und dem Abstand der Jahre schildert Reinhard Mohr jene Epoche, die noch keine Angst vor der Klimakatastrophe hatte, sondern vom Strand unterm Straßenpflaster träumte: Phantasie an die Macht! |
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Norbert Frei: 1968 285 Seiten, kartoniert dtv Premium ISBN: 978-3-423-24653-8 15,00 EUR
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| Die Chiffre „68“ steht für ein Jahrzehnt der Rebellion. Nicht nur in der Bundesrepublik, in ganz Europa und rund um den Globus war eine kritische Jugend damals auf den Straßen, einen kurzen Sommer lang sogar hinter dem Eisernen Vorhang. Norbert Frei sieht die Anfänge der weltweiten Bewegung in den USA. Im Kampf um die Gleichberechtigung der Schwarzen entstanden dort schon seit den fünfziger Jahren die später prägenden Formen des Protests: Sit-ins, Go-ins, Happenings. Doch so sehr sich die Bilder glichen – unterschiedliche Gründe speisten die Unruhe einer ganzen Generation. In Deutschland war die "unbewältigte Vergangenheit" eine wesentliche Antriebskraft, in Frankreich war es der Verdruss an den neuen Universitäten. In England stand die Pop-Kultur im Vordergrund, und überall war der Protest gegen den Vietnamkrieg ein brennendes Motiv. 1968 hatte viele Gesichter. |
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| Ebbinghaus, Angelika (Hg.) - DIE 68ER Promedia Verlag ISBN 978-3-85371-278-8 12,90 EUR |
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| Die politischen und sozialen Protestbewegungen
der „68er“ entstanden weltweit lange vor dem Jahr 1968 und
ebbten erst Ende der 1970er Jahre ab. Sie waren ein internationales Phänomen
und reichten von den antikolonialen Befreiungsbewegungen der drei Kontinente
über die Sozialbewegungen der Schwellenländer bis in die Metropolen
des kapitalistischen Weltsystems. Das Jahr 1968 war zudem auch für
die Länder des Staatssozialismus folgenreich. Mit Texten u.a. von Lin Biao (1965), Simone de Beauvoir (1951), Régis Debray (1967), Rudi Dutschke (1967), Frantz Fanon (1963), Andre Gunder Frank (1966), Hans-Jürgen Krahl (1966), Ho Chi Minh (1965), Ernesto „Che“ Guevera (1967), Herbert Marcuse (1967), Karol Modzelewski (1967), Antonio Negri 1967), Helke Sanders (1967), Jean-Paul Sartre (1960) und Ota Šik (1968). Die Herausgeberin: Angelika Ebbinghaus, Jahrgang 1945, ist Historikerin und Psychologische Psychotherapeutin. Vorsitzende der „Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts“ und langjährige Mitherausgeberin der Zeitschrift „1999“ / „Sozial.Geschichte“.
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1968 - Eine Enzyklopädie Edition Suhrkamp ISBN: 978-3-518-13337-8 18,00 EUR |
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| Diese Enzyklopädie bietet eine Sammlung der wichtigsten Bezugstexte der Bewegung sowie einen Überblick über die 365 Tage des "dichtesten Jahres der Weltgeschichte" (Sloterdijk) "Dieses Buch ist eine Singularität, ein Hybrid aus einer enzyklopädischen Sammlung all der theoretischen Bezugstexte, die man gelesen haben muß, um zu verstehen, was 1968 geschehen ist, und gleichzeitig sind in den Randspalten 365 Tage diese Jahres dargestellt. Beim Blättern in diesem Buch begreifen wir wirklich, daß dies, vielleicht vom Jahr der Französischen Revolution abgesehen, das dichteste Jahr der Weltgeschichte gewesen ist. Hier wird der ganze Planet dargestellt, wir begreifen zum ersten Mal, was Globalisierung bedeutet 1968 ist deswegen das Schlüsseljahr der neueren Zeit weil wir es damals mit dem Ernstfall der Globalisierung zu tun bekommen haben." Peter Sloterdijk
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| Irmela Hannover/Cordt Schnibben: Kiepenheuer & Witsch ISBN: 978-3-462-03905-4 22,90 EUR |
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| I can’t get no erzählt von einem Wochenende, das als heiteres Fest begann und zu einem wütenden Schlagabtausch wurde. 15 Leute, die Ende der 60er gemeinsam zur Schule gingen und den Aufstand probten, sehen sich nach 40 Jahren wieder und reden über ihr Leben. Sind sie, die 68er, wirklich an allem schuld: Kindermangel, Verfall der Werte, Hedonismus – also an all dem, was seinerzeit begann? Damals blockierten sie in Bremen Straßenbahnen, kifften zusammen,
warfen Scheiben ein, bemalten ihre Gymnasien mit Parolen, gingen zu Dutschke
in die Lila Eule, tanzten im Beat-Club. Heute sind sie Staatsanwälte,
Werber, Ärzte, Journalisten, Manager, Politiker, Hochschullehrer.
Einige sehen sich noch als Linke, andere sind unpolitisch, andere eher
konservativ. |
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