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...und noch'n Zitat
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Warum soll man sich nicht
mit Büchern unterhalten? Sie sind oft ebenso klug wie Menschen und
oft ebenso spaßhaft, Und sie drängen sich weniger auf.
Hermann Hesse |
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"Wer sich beständig ausschlussweise mit den Büchern
beschäftigt, ist für das praktische Leben schon halb verloren."
J.G. Seume
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"Schreiben ist die einzige Möglichkeit, ein paar angenehme
Leben zur gleichen Zeit zu führen."
Lawrence Sterne
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"Eines Tages las ich ein Buch, und mein ganzes Leben veränderte
sich. Auf den ersten Seiten schon bekam ich die Kraft dieses Buches innerlich
so stark zu spüren, dass ich glaubte, mein Körper habe sich
von Tisch und Stuhl, wo ich saß, gelöst und abgehoben."
Orhan Pamuk: Das neue Leben
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Ich denke immer, wenn ich einen
Druckfehler sehe, es sei etwas Neues erfunden.
Johann Wolfgang von Goethe, |
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"Kein Schiff trägt uns besser in ferne Länder als ein
Buch."
Emily Dickinson
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"Jedermann erfindet sich früher oder später eine Geschichte,
die er für sein Leben hält."
Max Frisch
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Ein schönes Buch ist vor allem ein vollkommenes Lesewerkzeug, das
durch die Gesetze der menschlichen Optik bestimmt wird. Es ist aber zugleich
ein Kunstwerk, eine Sache persönlichen Charakters.
Paul Valéry
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| "Ein Raum ohne Bücher
ist wie ein Körper ohne Seele"
Cicero
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"Mir wurde sofort warm ums Herz. Mich überkommt jedesmal ein
einzigartiges Gefühl, wenn ich eine so große Anzahl von Büchern
sehe. Dann möchte ich mich am liebsten in ihnen wälzen, in ihnen
baden, den wunderbaren Geruch verstaubter alter Folianten schnüffeln,
kurz, mit allen Sinnen Bücher spüren."
aus: Antal Szerb: Die Pendragon-Legende (dtv 2004)
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"Jedes Buch endet (für mich) mit einem Fragezeichen.
Jedes Buch wirft am Ende dem nächsten Buch den Ball zu."
Alfred Döblin
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"Lesen heißt, sich an etwas annähern,
was gerade im Entstehen begriffen ist."
Italo Calvino
(aus: Wenn ein Reisender in einer Winternacht)
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"Wer nicht liest, kennt die Welt nicht."
Arno Schmidt
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"Von gewissen Büchern muss man nur etwas kosten,
andere muss man verschlingen, und einige wenige muss man kauen und verdauen."
Francis Bacon
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"Das
Handwerk des Schreibens ist eine glühende, fast unzerstörbare
Leidenschaft. Wenn sie sich eines armen Kopfes bemächtigt hat, kommt
er davon nicht mehr los."
George Sand
(am 1. Juli vor 200 Jahren geboren) |
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Das erste Buch, das Kagot in seinem Leben gesehen
hatte, war die Bibel beim Kapitän der Belinda. Er hatte
etliche Tage gebraucht, um wenigstens annähernd ihre Bestimmung zu
verstehen. Sie enthielt die Beschwörungen und göttliche Worte
für die Fremdlinge, festgehalten von Zeichen auf sehr dünner
Materie, die leicht zerriss. Aber auf welche Weise die Zeichen auf den
Menschen wirkten das überstieg Kagots Horizont. Sie besaßen
keinen scharfen Geruch, davon hatte er sich überzeugt, als er heimlich
an der Bibel schnupperte. Und sie hatten auch keine Stimme, denn wer den
göttlichen Sinn des Aufgezeichneten begriff, lauschte nicht, sondern
überflog mit den Augen die Reihen der gleichmäßig aneinandergereihten
Zeichen.
aus: Juri Rytcheu: Die Suche nach der letzten Zahl (Unionsverlag)
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"Vom Zufall des Gelesenen hängt es ab, was du bist."
Elias Canetti
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Welchen Leser ich wünsche?
Den unbefangenen, der mich,
sich und die Welt vergißt
und in dem Buche nur lebt.
J.W. Goethe
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"Jedes Buch endet (für mich) mit einem Fragezeichen. Jedes
Buch wirft am Ende dem nächsten Buch den Ball zu."
Alfred Döblin
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"...Und man erfährt aus dieser umfangreichen modernen
Literatur der Bekenntnisse und der Selbstanalyse, daß das Schreiben
eines genialen Werkes fast immer ein Kraftakt von ungeheuerlicher Schwierigkeit
ist. Alles spricht gegen die Wahrscheinlichkeit, daß es ganz und
unversehrt aus dem Geist des Autors hervorgeht. Im allgemeinen sind die
materiellen Umstände dagegen. Hunde bellen; Leute unterbrechen; es
muß Geld verdient werden; die Gesundheit bricht zusammen. Was außerdem
diese Schwierigkeiten noch verschärft und sie noch schwerer erträglich
macht, ist die notorische Indifferenz der Welt."
Aus: Virginia Woolf, Ein Zimmer für sich allein
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"Seine Bücher standen systematsich geordnet im Regal. Ungelesen.
Die Bücher, die er las, lieh er sich aus. Seine eigenen Exemplare
rührte er nicht an, er wollte sie für den Fall aufheben, dass
die Stadtbibliothek geschlossen würde. Die Vorstellung, es könnte
keine Bücher mehr geben, die er nicht kannte, machte ihm Angst."
aus: Claudia Schreiber: Emmas Glück (Reclam Leipzig 2003)
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"Hätte hinter dem ziellosen Gewehrfeuer der Presse der Autor
das Gefühl, es gebe doch noch eine andere Art von Kritik, die Meinung
von Menschen, die lesen aus Liebe zum Lesen, langsam und nicht berufsmäßig,
und die mit großer Sympathie und doch mit großer Strenge urteilen,
könnte dies nicht die Qualität seiner Arbeit erhöhen? Und
würden mit unserer Hilfe die Bücher stärker, reicher und
vielfältiger, so wäre dies ein Ziel, das zu erreichen sich lohnte."
Virginia Woolf
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"Das Lesen ist nicht von der Organisation der täglichen Zeit
abhängig, es ist, wie die Liebe, eine Seinsweise."
Daniel Pennac
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"Eigentlich lernen wir nur von den Büchern, die wir nicht beurteilen
können. Der Autor eines Buchs, das wir beurteilen könnten, müsste
von uns lernen."
Goethe: Maximen und Reflexionen
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"Ich blieb vor einem dieser Fenster stehen und sah ein Regal voller
Bücher, sogar ihr Geruch drang durch das Fenster, der Geruch nach
jahrealtem Staub und vergilbtem Papier, vermutlich war es gerade die Jahreszeit,
in der die Bücher blühten, zusammen mit den Zitrusbäumen,
und vielleicht waren ihre Blüten weniger auffallend, dafür aber
beruhigender, und ich atmete den bekannten Geruch ein, es war der gleiche
Duft, der von dem Buch aufstieg, das mir der Dekan gegeben hatte, und
plötzlich war ich sicher, daß dieses Haus voller Bücher
das Haus des Dekans war, hier spielte sich sein ruhiges Leben ab, hier
spazierte er von Buch zu Buch, und mich packte die Lust, durch das große
Fenster einzusteigen und mich zwischen die Regale zu setzen, einem Stapel
Bücher auf den Tisch zu legen und darauf meinen müden, kranken
Kopf."
aus: Zeruya Shalev: Liebesleben (Berlin Verlag)
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"Man muß über diese Welt so schreiben, daß das
Herz erstarrt und die Haare zu Berge stehen."
Boris Pasternak
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Bibliothèque Nationale.
"Ich sitze und lese einen Dichter. Es sind viele Leute im Saal,
aber man spürt sie nicht. Sie sind in den Büchern. Manchmal
bewegen sie sich in den Blättern, wie Menschen, die schlafen und
sich umwenden zwischen zwei Träumen. Ach, wie gut ist es doch, unterlesenden
Menschen zu sein. Warum sind sie nicht immer so? Du kannst hingehen zu
einem und ihn leise anrühren: erfühlt nichts. Und stößt
du einen Nachbar beim Aufstehen ein wenig an und entschuldigst dich, so
nickt er nach der Seite, auf der eer deine Stimme hört, sein Gesicht
wendet sich zu dir und sieht dich nicht, und sein Haar ist wie das Haar
eines Schlafenden. Wie wohl das tut. Und ich sitze und habe einen Dichter.
Rainer Maria Rilke: Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
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Wie man sich bettet, so liest man
(oder die unantastbaren Rechte des Lesers)
- Das Recht, nicht zu lesen
- Das Recht, Seiten zu überspringen
- Das Recht, ein Buch nicht zu Ende zu lesen
- Das Recht, noch einmal zu lesen
- Das Recht, irgendwas zu lesen.
- Das Recht auf Bovarysmus, d.h. den Roman als Leben zu sehen
- Das Recht, überall zu lesen
- Das Recht herumzuschmökern
- Das Recht, laut zu lesen
- Das Recht zu schweigen
Daniel Pennac: Wie ein Roman, K&W Verlag 1994
Daniel Pennac, 1944 in Casablanca geboren, wurde nach dem Studium der
Literaturwissenschaften Lehrer für Französisch. Er hat Kinder-
und Jugendbücher, Essays und Kriminalromane geschrieben und unterrichet
an einer Schule in Belleville/Paris, wo er auch lebt.
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Es kömmt so außerordentlich viel darauf an, wie etwas
gesagt wird, daß ich glaube, die gemeinsten Dinge lassen sich so
sagen, daß ein anderer glauben müßte, der Teufel hätte
es einem eingegeben.
Die Menschen denken über die Vorfälle des Lebens nicht
so verschieden, als sie darüber sprechen.
Georg Christoph Lichtenberg (aus: Aphorismen;
Insel Taschenbuch 165)
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Der Strand ist nicht der rechte Ort zum Arbeiten, zum Lesen,
Schreiben oder Denken. Das hätte ich aus früheren Jahren noch
wissen müssen. Er ist zu heiß, zu feucht, zu weich für
jede wirkliche gedankliche Disziplin oder geistige Einfälle. Man
lernt es nie. Hoffnungsvoll nimmt man den verblichenen Strandbeutel her,
vollgestopft mit Büchern, Schreibpapier, überfälligen Briefschulden,
frischgespitzten Bleistiften und guten Vorsätzen. Die Bücher
bleiben ungelesen, die Bleistifte brechen ab, und der Schreibblock ist
weiterhin so frisch und unberührt wie der wolkenlose Himmel.
Anne Morrow Lindbergh (aus: Muscheln in meiner Hand)
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Gott will nicht, daß ich schreibe, ich aber, ich muß.
So ist es ein ewiges Auf und Ab, schließlich ist doch Gott der Stärkee,
und es ist mehr Unglück dabei als du dir denken kannst. So viele
Kräfte sind in mir an einen Pflock gebunden, aus dem vielleicht ein
grüner Baum wird, während sie freigemacht mir und em Staat nützlich
sein könnten. Aber durch Klagen schütelt man keine Mühlsteine
vom Halse, besonders wenn man sie lieb hat.
Franz Kafka
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Wissen Sie, was das heißt, ein Bibliotheksbrand? Mann,
ein Bibliotheksbrand im sechsten Stock! Stellen Sie sich das vor! Zehntausende
von Bränden - das sind Millionen Seiten - Milliarden Buchstaben -
jeder einzelne von ihnen brennt - fleht, schreit, brüllt um Hilfe
- da reißt einem das Trommelfell, das Herz reißt einem - aber
lassen wir das!
Elias Canetti (aus: Die Blendung)
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Sam - unter Buchhändlern ungewöhnlich - las, was er
verkaufte, wenigstens diagonal, und konnte die Namen von Autoritäten
zu Hunderten aus dem Ärmel schütteln, von Schach bis China,
wie er sich selbstbewußt vor seinen beeindruckten Kunden ausdrückte,
die ihm seine Arroganz vergaben, weil er ihnen dafür die eigene Suche
ersparte.
Arthur Miller (aus: Unscheinbares Mädchen, ein Leben)
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Des Menschen wahres Haus ist nicht das Haus, sondern der Weg,
und das Leben selbst ist eine Reise, die zu Fuß zurückgelegt
werden muß.
Bruce Chatwin (Schriftsteller und Fotograf, geb.1940 in Sheffield, gest.
1989)
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Man zählt Bücher immer dazu man zieht sie nie ab oder
teilt sie und jedes Buch das gedruckt wird ist ein Buch. Es ist schön,
daß niemand schreibt wie man redet und daß die gedruckte Sprache
anders als die gesprochene ist andernfalls könnte man sich nicht
in Büchern verlieren und natürlich kann man das, man kann es
ganz und gar.
- Gertrude Stein (aus: Was ich Büchern verdanke) Schriftstellerin;
geb 1874 in Allegheny, USA; gestorben 1946 in Paris
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Gute Künstler leben nur in ihren Schöpfungen und sind
daher im Leben vollständig uninteressant. Ein großer Dichter,
ein wirklich großer Dichter ist das unpoetischste Geschöpf
von der Welt. Aber untergeordnete Dichter bezaubern immer. Je schlechter
ihre Reime sind, desto malerischer ist ihr Aussehen. Die bloße Tatsache,
eine Sammlung mittelmäßiger Sonette veröffentlicht zu
haben, macht solchen Menschen einfach unwiderstehlich. Er lebt die Poesie,
die er nicht schreiben kann. Die anderen schreiben die Poesie, die sie
nicht zu leben wagen.
Oscar Wilde (aus: Das Bildnis des Dorian Gray)
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