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Ewald Arenz: Der große Sommer

„Ich mag Pappel“, sagte sie, als wir unter den Bäumen nach unten gingen. Die Schatten spielten auf ihrem Kleid und auf dem rauen Asphalt Fangen. Ich blieb stehen und sah hoch in die schlanken Kronen. „Ich mag, was die Blätter im Wind machen. So wie jetzt. Es gibt kein richtiges Wort dafür.“
Ewald Arenz neuer Roman erzählt von einem Sommer, der für Frieder alles verändert. Er spielt in den 1980er Jahren, als es noch keine Handys gab und im Hintergrund der Geschichte gegen Atomkraft demonstriert wird. Wegen der anstehenden Nachprüfungen in Mathe und Latein, muss Frieder, statt mit in Familienurlaub zu fahren, bei seinen Großeltern den Sommer über lernen. Aber zum Glück gibt es Alma, Johann und Beate, das Mädchen im flaschengrünen Badeanzug. Auch in seinen Großeltern und der Geschichte ihrer Liebe entdeckt er Stück für Stück seine eigene. In diesen Wochen erlebt Frieder alles: Freundschaft und Angst, Respekt und Vertrauen, Liebe und Tod.
Hellsichtig und leicht wie schon in Alte Sorten nimmt Arenz mit in eine Welt langer Sommertage und der Momente, die man nie vergisst. Ein authentischer, tiefgründiger und zugleich angenehm leichter Sommerroman. (V. Panter)

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Kategorie: Belletristik