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Wir empfehlen:

The Inheritance Games ist der erste Teil einer Tri

Jetzt im Taschenbuch erschienen: Mit Alexander reisen wir in seine Kindheit in den Siebzigerjahren. Es ist die Zeit der immer noch recht spießigen und muffigen Vorstädte, in diesem Fall in der Nähe Düsseldorfs. Dort lebt die Familie, der Vater hat ein wenig Wohlstand erarbeitet, der sich zum Beispiel in einer neuen maßgeschneiderten Einbauküche zeigt. Im Garten werden Insektizide gesprüht, auf dass ausschließlich das Erwünschte ordentlich wächst.

Jetzt im Taschenbuch erschienen: „Nach dem ENDE kam der ANFANG. Und am ANFANG waren wir acht, dann neun - das war ich -, eine Zahl, die nur abnehmen würde.“ So beginnt der Roman und die Leserin ist mittendrin in einer Endzeiterzählung. Was ist passiert?

Abbahs Khider wurde 1973 in Bagdad geboren, wegen politischer Aktivitäten gegen das Regime Saddam Husseins mehrfach verhaftet und gefoltert. 1996 floh er aus dem Irak und lebt seit mehr als zwanzig Jahren in Deutschland. Darüber schreibt er seine Romane, auch wenn er sie nicht als autobiografisch verstanden haben will. Nun erzählt er im Erinnerungsfälscher von Said, einem in Deutschland bereits arrivierten Schriftsteller, der vom nahenden Tod seiner Mutter in Bagdad erfährt. Schnell steht sein Entschluss fest, in den Irak zu reisen.

Der nun als Taschenbuch erschienene Roman erzählt die Entwicklungsgeschichte der im Schwarzwald geborenen und väterlicherseits in Syrien verwurzelten Leyla. Ganz ohne Pathos, in einer klaren Sprache und vielen Dialogen legt die Autorin frei, womit sich viele Migrant*innen konfrontiert sehen und was diese versehrte Identität mit der heranwachsenden Leyla macht. Sie fliegt jeden Sommer mit ihren Eltern in das jesidische Dorf, aus dem ihr Vater viele Jahre zuvor geflohen ist. Es liegt nahe der türkischen Grenze im Norden Syriens.

Der Roman spielt „direkt um die Ecke“, in der Provinz Lothringen. Erzählt wird die Geschichte vom alleinerziehenden Vater zweier Jungs. Die Mutter stirbt als die Kinder Fus und Gillou noch im Grundschulalter sind. Es ist schwierig, doch der Vater – Monteur bei der Staatsbahn SNCF – gibt sich alle Mühe. So feuert er seine Jungs bei Fußballspielen an, fährt mit ihnen an die luxemburgische Mosel zelten, engagiert sich im Ort linkspolitisch. Seine Söhne sollen es mal besser haben, aus dem prekären Arbeitermilieu ausbrechen und studieren – vielleicht Ingenieure bei der Bahn werden.

Sommerseiten 2022 - unsere Empfehlungen

umschlag_sommerheft2022_web.jpgUnser aktuelles Empfehlungsheft für die Sommerzeit

wie immer gut gefüllt mit unseren Lesetipps:  wir empfehlen Bücher aus den Bereichen Belletristik, Krimi, Sach- und Kinder/Jugendbuch!

Sommerseiten 2022 (als pdf)

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In unseren Empfehlungsheften stellen wir 2 x im Jahr unsere Lesetipps zusammen.

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